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Beschlossene Altersvorsorge-Reform ab 2027

Altersvorsorgedepot ab 2027: Bitte nicht aus Hektik entscheiden.

Das neue Altersvorsorgedepot kann spannend werden. Aber ob es für Sie besser ist als Riester, Basisrente, freies Depot oder Nettopolice, hängt von Ihrer persönlichen Situation ab.

Sie verpassen aktuell nichts. Aber Sie können sich jetzt gut vorbereiten.

Warum sprechen gerade alle über das Altersvorsorgedepot?

Die Reform der steuerlich geförderten privaten Altersvorsorge ist beschlossen und Ende Mai 2026 in Kraft getreten. Die Umsetzung erfolgt zum 1. Januar 2027. Ab dann können neue Produkte für die geförderte private Altersvorsorge angeboten werden. Ziel der Reform ist eine renditestärkere, kostengünstigere, einfachere und flexiblere private Altersvorsorge.

Neu ist vor allem der stärkere Kapitalmarktbezug. Neben klassischen Garantieprodukten werden künftig auch Altersvorsorgedepots ohne Garantie möglich. Damit rücken Fonds, ETFs und chancenorientiertere Lösungen stärker in den Mittelpunkt.

Das kann interessant sein, besonders für Familien, junge Sparer, Selbstständige mit förderfähigen Einkünften, Gutverdiener, Riester-Bestandskunden und ETF-affine Anleger.

Spannend heißt nicht automatisch passend.
2027 Neue Produkte können ab dem 1. Januar 2027 angeboten werden.
540 € Maximale Grundzulage pro Jahr.
300 € Mögliche Kinderzulage pro Kind und Jahr.

Was muss ich jetzt tun?

Erst einmal: nichts vorschnell.

Es gibt aktuell keinen Grund für Panik. Viele wichtige Details hängen davon ab, welche Anbieter welche Produkte tatsächlich auf den Markt bringen, wie hoch die Kosten sind, welche Fonds oder ETFs verfügbar sein werden und wie die Vertragsbedingungen konkret aussehen.

Bestehende Riester-Verträge haben Bestandsschutz. Ein alter Vertrag ist also nicht plötzlich wertlos, nur weil über ein neues System gesprochen wird.

Kündigung, Wechsel oder Beitragsfreistellung sollten erst geprüft werden. Sonst kann es passieren, dass Garantien, Zulagenhistorie oder andere Vertragsvorteile verloren gehen.

Gut zu wissen: Nicht handeln ist nicht automatisch falsch. Ungeprüft handeln kann dagegen teuer werden.
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Der sinnvolle erste Schritt

Keine Produktentscheidung, sondern eine Bestandsaufnahme: Welche Verträge bestehen, welche Kosten fallen an, welche Garantien gibt es und welche Rentenlücke soll geschlossen werden?

Bestand prüfen lassen

Was ist das Altersvorsorgedepot?

Das Altersvorsorgedepot ist ein neues staatlich gefördertes Vorsorgeinstrument der beschlossenen Reform. Wichtig ist: Es geht nicht nur um ein einziges neues Produkt, sondern um unterschiedliche Produktwege innerhalb der neuen geförderten Altersvorsorge.

Vereinfacht gesagt können Sie später zwischen mehr Renditechance, mehr Standardisierung oder mehr Garantie wählen. Welche Variante sinnvoll ist, hängt von Laufzeit, Risikobereitschaft, vorhandenen Verträgen, Kosten und Steuerlogik ab.

A

Chancenorientiertes Altersvorsorgedepot

Kapitalmarktorientiert, ohne zwingende Garantie und mit Vorsorgezweck. Diese Variante setzt stärker auf Fonds, ETFs und Renditechancen, bringt aber auch mehr Schwankung mit.

B

Standarddepot

Variante mit gesetzlichen Standardeinstellungen und maximal 1,0 Prozent Effektivkosten. Interessant für Menschen, die eine einfachere, stärker vorstrukturierte Lösung wünschen.

C

Garantieprodukt

Sicherheitsorientierte Variante mit 80 Prozent oder 100 Prozent Garantie, je nach konkreter Produktgestaltung. Das kann beruhigen, kostet aber häufig Renditechancen.

Die eigentliche Entscheidung lautet also nicht nur „Altersvorsorgedepot ja oder nein“. Entscheidend ist, welche Lösung zu Ihrer Situation passt: ein chancenorientiertes Depot, eine standardisierte Variante, ein Garantieprodukt oder unter Umständen auch das bewusste Behalten bestehender Altverträge.

Verpasse ich etwas, wenn ich abwarte?

Nein, aktuell verpassen Sie in der Regel nichts, wenn Sie nicht sofort handeln. Im Gegenteil: Abwarten kann sinnvoll sein, bis konkrete Produkte, Kosten und Bedingungen bekannt sind.

Was Sie aber nicht aufschieben sollten, ist die Analyse Ihrer bestehenden Altersvorsorge.

  • bestehende Verträge
  • Kosten
  • Garantien
  • Förderung
  • Rentenlücke
  • Flexibilität
  • Steuerlogik

Förderrechner: Was könnte die neue Förderung grob bedeuten?

Der Rechner zeigt eine vereinfachte Orientierung. Er ersetzt keine persönliche Prüfung, macht aber sichtbar, warum Beitrag, Kinder, Steuern, Laufzeit und Rendite zusammen betrachtet werden müssen.

Förderstatus

Sie erfüllen die Fördervoraussetzungen selbst. Im Modell werden Grundzulage, mögliche Kinderzulage und ein zusätzlicher Steuervorteil grob berechnet.

Kurz gesagt: Direkt heißt, Sie erfüllen die Voraussetzungen selbst. Mittelbar kann bei Ehepartnern relevant sein. Im Zweifel wird zunächst ohne gesicherte Zulage gerechnet.

Eigenbeitrag pro Jahr 1.800 €
Geschätzte Modell-Zulage pro Jahr 840 €
Möglicher zusätzlicher Steuervorteil über Zulage hinaus 84 €
Grobe Projektion vor späterer Steuer 125.988 €
Grobe spätere Steuerlast 31.497 €
Grobe Netto-Orientierung danach 94.491 €

Jährlicher Effekt in diesem Szenario

  • Eigenbeitrag
  • Zulage im Vertrag
  • zusätzlicher Steuervorteil

Der zusätzliche Steuervorteil ist eine grobe Näherung: Er meint den möglichen Vorteil aus dem Sonderausgabenabzug, soweit dieser über die Zulage hinausgeht.

Vereinfachte Modellrechnung: Die Förderung und mögliche Steuerentlastung wirken heute. Die spätere Besteuerung wird nur grob simuliert. Das ist nur eine Orientierung, keine Steuerberechnung und keine Produktempfehlung. Wenn Sie wissen möchten, wie das mit Ihren persönlichen Zahlen aussieht, können Sie sich jederzeit bei mir melden. Dann erstelle ich eine Berechnung, die zu Ihrer Situation, Ihren bestehenden Verträgen und Ihren Zielen passt.

Die typischen Fehler, vor denen ich Sie schützen möchte

Bei Altersvorsorge ist selten die neue Überschrift das Problem. Das Problem sind schnelle Entscheidungen ohne vollständige Rechnung.

Den alten Riester-Vertrag vorschnell kündigen

Bestandsschutz, Garantien, Zulagenhistorie und Vertragskosten müssen geprüft werden.

Aus Angst vor dem Verpassen schnell abschließen

Förderung klingt attraktiv, ist aber nur ein Teil der Rechnung.

Staatliche Förderung als Geschenk missverstehen

Förderung muss immer zusammen mit Kosten, Steuern, Laufzeit und Auszahlungsphase betrachtet werden.

Garantie mit echter Sicherheit verwechseln

Garantien können beruhigen, kosten aber oft Renditechancen.

100 Prozent Aktien als automatisch beste Lösung sehen

Renditechancen sind wichtig. Schwankungen, Laufzeit und Risikobereitschaft müssen trotzdem passen.

Steuern in der Rentenphase unterschätzen

Was heute steuerlich vorteilhaft ist, kann später steuerpflichtig sein.

Nur Produkt statt Strategie betrachten

Die richtige Frage lautet nicht: Welches Produkt ist am besten? Sondern: Welche Kombination passt zu meiner Situation?

Warum staatliche Förderung kein kostenloses Geschenk ist

Die Zulage erhöht den Sparbetrag. Steuerliche Vorteile können attraktiv sein. Aber in der Auszahlungsphase werden geförderte Leistungen grundsätzlich besteuert.

Kosten und Rendite entscheiden stark über das Ergebnis. Ebenso wichtig ist die persönliche Steuerbelastung heute und im Alter.

Bei manchen Kundengruppen kann Förderung sehr wertvoll sein. Bei anderen kann ein freies Depot oder eine Nettopolice besser passen.

Nicht die höchste Förderung gewinnt, sondern das beste Ergebnis nach Kosten, Steuern und Flexibilität.

Die neue Förderung einfach erklärt

  • 50 Prozent Förderung auf die ersten 360 Euro Eigenbeitrag
  • 25 Prozent Förderung auf weitere Beiträge bis 1.800 Euro
  • maximal 540 Euro Grundzulage pro Jahr
  • bis zu 300 Euro Kinderzulage pro Kind
  • einmalig 200 Euro Berufseinsteigerbonus
  • mögliche steuerliche Wirkung durch Günstigerprüfung

Heute sparen, später versteuern: Der Punkt, den viele übersehen

In der Ansparphase können Beiträge gefördert oder steuerlich begünstigt sein. In der Auszahlungsphase werden geförderte Leistungen nachgelagert besteuert.

Hoher Steuersatz heute, niedriger Steuersatz im Alter

Das kann interessant sein, wenn der heutige steuerliche Vorteil größer ist als die spätere Steuerbelastung.

Niedriger Steuersatz heute, niedriger Steuersatz im Alter

Hier kann die Zulage wichtiger sein als der Steuervorteil. Besonders Familien sollten genau rechnen.

Hoher Steuersatz heute, hoher Steuersatz im Alter

Dann reicht der Blick auf die heutige Steuerersparnis nicht aus. Die Auszahlungsphase gehört von Anfang an in die Rechnung.

Für wen kann das Altersvorsorgedepot interessant sein?

Kundengruppe Warum interessant? Worauf achten?
Familien mit Kindern Kinderzulagen können stark wirken. Kinderzulage, Steuer, Laufzeit und bestehende Verträge prüfen.
Haushalte mit kleinerem Vorsorgebudget Kleine Beiträge können relativ stark gefördert werden. Grundsicherung, Steuerwirkung und Flexibilität beachten.
Gutverdiener Steuerliche Effekte können interessant sein. Steuersatz im Alter und Alternativen vergleichen.
Selbstständige, Freiberufler und GewerbetreibendeGrundsätzlich relevant bei Einkünften nach § 15 EStG (Gewerbe) oder § 18 Abs. 1 Nr. 1-3 EStG und abgegebener Steuererklärung. Auch Pflichtmitglieder berufsständischer Versorgungseinrichtungen können unter Voraussetzungen dazugehören. Ein neuer Zugang zur Förderung kann relevant sein, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind. Einkunftsart, Steuererklärung, ggf. Versorgungswerk und Alternativen vergleichen.
Junge Menschen Lange Laufzeit und Zinseszinseffekt. Aktienquote, Kosten und Durchhaltefähigkeit prüfen.
Rentennahe Kunden Weniger Zeit für Renditeeffekte. Kosten, Garantie und Auszahlungsphase besonders wichtig.
Riester-Bestandskunden Wechsel oder Beitragsfreistellung kann möglich sein. Nicht kündigen, sondern rechnen.
ETF-affine Kunden Kapitalmarktbezug kann attraktiv sein. Nicht nur auf niedrige Kosten schauen, sondern auf Steuer- und Förderlogik.

Altersvorsorgedepot, Riester, Basisrente, freies Depot oder Nettopolice?

Es gibt keinen pauschalen Gewinner. Die beste Lösung hängt von Ihrer Steuer, Ihren Kindern, Ihrer Laufzeit, Ihren bestehenden Verträgen, Ihrer Risikobereitschaft und Ihren Zielen ab.

Kriterium Altersvorsorgedepot Riester Basisrente / Rürup Freies Depot Nettopolice mit 100 Prozent Aktienfonds
Staatliche Förderung Ja, neue Zulagenlogik Ja, altes System Steuerlich gefördert Nein Nein
Steuer in Ansparphase Begünstigt Begünstigt Stark begünstigt Laufende Besteuerung möglich Steuerliche Vorteile möglich
Steuer in Auszahlungsphase Nachgelagert Nachgelagert Nachgelagert Abgeltungsteuer oder andere Besteuerung je nach Anlage Abhängig von Laufzeit und Vertragsart
Flexibilität Begrenzt, Vorsorgezweck Begrenzt Sehr eingeschränkt Hoch Mittel bis hoch
Kapitalverfügbarkeit Eingeschränkt Eingeschränkt Sehr eingeschränkt Hoch Eingeschränkt, aber meist flexibler als geförderte Produkte
Garantie möglich Je nach Produktkategorie Ja Je nach Produkt Nein Je nach Tarif
Aktienquote möglich Ja Eingeschränkt je nach Vertrag Ja, je nach Tarif Ja Ja
Kostenrisiko Abhängig vom Anbieter Oft komplex Abhängig vom Vertrag Meist transparent Abhängig vom Tarif
Beratungsbedarf Hoch Hoch Sehr hoch Mittel Hoch

Warum eine persönliche Berechnung wichtiger ist als jede Pauschalaussage

Pauschale Aussagen helfen bei Altersvorsorge selten weiter. Zwei Menschen können gleich viel einzahlen und trotzdem zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen kommen.

Ich kann für Sie verschiedene Szenarien gegenüberstellen: mit und ohne Kinderzulage, Haushalte mit kleinerem Vorsorgebudget und Gutverdiener, Angestellte, Selbstständige, Freiberufler und Gewerbetreibende mit förderfähigen Einkünften, kurze und lange Laufzeit, niedriger und hoher Steuersatz im Alter, Garantieprodukt, chancenorientiertes Depot, Mischlösung und bestehender Riester-Vertrag.

Alle Berechnungen sind Modellrechnungen. Sie zeigen mögliche Entwicklungen, ersetzen aber keine persönliche Beratung und keine steuerliche Einzelfallprüfung.

Warum eine persönliche Einordnung jetzt sinnvoll ist

Meine Aufgabe ist nicht, Ihnen vorschnell ein neues Produkt zu empfehlen.

Meine Aufgabe ist, Ihre bestehende Altersvorsorge zu sortieren, Chancen und Risiken verständlich zu erklären und gemeinsam mit Ihnen zu prüfen, welche Entscheidung wirklich zu Ihrer Lebenssituation passt.

  • Keine Hektik.
  • Keine pauschale Empfehlung.
  • Keine Kündigung aus dem Bauch heraus.
  • Vergleich mit bestehenden Lösungen.
  • Transparente Modellrechnung.
  • Entscheidung erst, wenn die Fakten auf dem Tisch liegen.

Was ich für Sie prüfe, bevor Sie etwas ändern

Bevor Sie einen bestehenden Vertrag kündigen, wechseln, beitragsfrei stellen oder neu abschließen, sollte klar sein, was Sie gewinnen und was Sie verlieren.

  • Welche Verträge bestehen bereits?
  • Welche Kosten zahlen Sie heute?
  • Welche Garantien haben Sie?
  • Was ist Ihr Riester-Vertrag wirklich wert?
  • Wie hoch ist Ihre Rentenlücke?
  • Welche Förderung nutzen Sie bereits?
  • Wie wichtig ist Flexibilität?
  • Welche Lösung passt zu Ihrer Gesamtstrategie?

Was sollte erst später entschieden werden?

Konkrete Produktentscheidungen sollten erst getroffen werden, wenn die Fakten auf dem Tisch liegen.

Produkte und Anbieter

Welche Anbieter zertifizierte Produkte anbieten, wie hoch die tatsächlichen Kosten sind und welche Fonds oder ETFs verfügbar sind.

Garantie und Auszahlung

Welche Garantieoptionen angeboten werden und wie die Auszahlungsphase konkret gestaltet wird.

Bestehende Verträge

Ob ein bestehender Vertrag übertragen, behalten oder beitragsfrei gestellt werden sollte.

FAQ zum Altersvorsorgedepot ab 2027

Kurze Antworten auf die Fragen, die viele Kundinnen und Kunden jetzt beschäftigen.

Muss ich jetzt sofort handeln?

Nein. Neue Produkte können ab dem 1. Januar 2027 angeboten werden. Aktuell ist wichtiger, Ihre bestehende Situation zu prüfen.

Verpasse ich Geld, wenn ich abwarte?

In der Regel nein. Die konkrete Förderung wird erst relevant, wenn passende Produkte verfügbar sind. Sie verpassen aktuell eher etwas, wenn Sie Ihre bestehende Altersvorsorge gar nicht kennen.

Ist mein Riester-Vertrag jetzt schlecht?

Nicht automatisch. Alte Riester-Verträge haben Bestandsschutz. Ob Ihr Vertrag gut, teuer, schwach oder wertvoll ist, lässt sich nur anhand Ihrer Vertragsdaten beurteilen.

Sollte ich meinen Riester kündigen?

Bitte nicht vorschnell. Kündigung kann Nachteile haben. Garantien, Zulagen, Kosten, Steuern und mögliche Alternativen sollten vorher geprüft werden.

Kann ich Riester behalten und später trotzdem neu entscheiden?

Ja, das kann je nach Situation möglich sein. Ob Behalten, Wechsel, Beitragsfreistellung oder Neuordnung sinnvoll ist, hängt vom Vertrag und Ihrer persönlichen Planung ab.

Ist das Altersvorsorgedepot besser als Riester?

Nicht pauschal. Das neue Altersvorsorgedepot kann chancenreicher und flexibler wirken. Riester kann in bestimmten Fällen trotzdem wertvoll sein, besonders bei bestehenden Garantien oder Familienförderung.

Bekomme ich wirklich Geld vom Staat?

Die neue Förderlogik sieht Zulagen vor, zum Beispiel eine Grundzulage und Kinderzulagen. Entscheidend ist aber nicht nur die Zulage, sondern das Gesamtergebnis.

Ist die Förderung ein Geschenk?

Nein, nicht im einfachen Sinn. Die Förderung erhöht den Sparbetrag oder kann steuerlich helfen. Später werden geförderte Leistungen grundsätzlich besteuert.

Was bedeutet nachgelagerte Besteuerung?

Sie erhalten in der Ansparphase Vorteile. In der Auszahlungsphase werden die geförderten Leistungen grundsätzlich versteuert.

Ist ein Altersvorsorgedepot dasselbe wie ein normales Depot?

Nein. Ein normales Depot ist flexibel verfügbar. Das Altersvorsorgedepot ist ein gefördertes Vorsorgeinstrument mit Regeln, Zweckbindung und steuerlichen Besonderheiten.

Kann ich 100 Prozent Aktien wählen?

Durch die Reform werden auch chancenorientierte Lösungen ohne Garantie möglich. Ob und wie 100 Prozent Aktien praktisch umgesetzt werden, hängt von den späteren Produkten und Bedingungen ab.

Sind Garantien noch sinnvoll?

Das hängt von Ihrer Situation ab. Garantien können beruhigen, kosten aber oft Renditechancen. Entscheidend ist Ihre Laufzeit, Risikobereitschaft und Gesamtstrategie.

Für wen lohnt sich eine persönliche Berechnung?

Für alle, die bereits Verträge haben, Kinderzulagen nutzen könnten, selbstständig oder freiberuflich tätig sind und die Fördervoraussetzungen prüfen möchten, höhere Einkommen haben, kurz vor der Rente stehen oder zwischen mehreren Lösungen vergleichen möchten.

Was kann Frau Hönig konkret für mich prüfen?

Ich prüfe Ihre bestehenden Verträge, Kosten, Garantien, Fördermöglichkeiten, Steuerlogik, Rentenlücke, Alternativen und mögliche Szenarien. Ziel ist eine Entscheidung, die zu Ihrer Lebenssituation passt.

Quellen und Transparenz

Die Informationen auf dieser Seite basieren auf offiziellen Unterlagen zur beschlossenen Reform der geförderten privaten Altersvorsorge. Die Reform ist Ende Mai 2026 in Kraft getreten, die praktische Umsetzung erfolgt zum 1. Januar 2027. Einzelne Details können sich durch Verordnungen, Produktbedingungen oder Anbieterumsetzungen noch ändern.

Die Inhalte ersetzen keine individuelle Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Modellrechnungen dienen nur der Orientierung.

Mehr Förderung ist nicht automatisch mehr Vorteil. Lassen Sie es für Ihre Situation prüfen.

Lassen Sie uns gemeinsam prüfen, was das Altersvorsorgedepot für Ihre persönliche Situation bedeuten kann und ob Riester, Basisrente, freies Depot, Nettopolice oder eine spätere neue Lösung für Sie sinnvoller ist.

Sie müssen aktuell nichts überstürzen. Aber Sie können sich jetzt gut vorbereiten.

Persönliche Einordnung vereinbaren